Ostfriesische Inseln
Die Ostfriesischen Inseln sind Barriere-Inseln in der südlichen Nordsee. Sie liegen etwa 5 bis 10 Kilometer von der niedersächsischen Küste entfernt zwischen den Mündungen von Ems und Jade bzw. Weser und gehören zu Deutschland.
Die sieben bewohnten Inseln sind von Westen nach Osten: Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge, wobei Borkum mit 30,74 km² die größte und Baltrum mit 6,50 km² die kleinste der bewohnten ostfriesischen Inseln ist. Nach anderen Angaben ist Wangerooge mit 4,97 km² kleiner, wobei sich diese Angabe auf die politische Gemeinde bezieht. Zur Insel gehören aber weitere Flächen, die sie 7,94 km² groß machen.
Die Inseln verteilen sich in Westsüdwest-Ostnordost-Richtung über 90 Kilometer. Da sie etwas versetzt liegen, befindet sich Wangerooge etwa 10 Kilometer nördlicher als Borkum. Die Inseln haben Sandstrände an der Seeseite, im Inneren bestehen sie aus Dünenbildungen verschiedenen Alters, während sie zur Südseite hin in einer Marschlandschaft zum Wattenmeer übergehen. Nach der heute favorisierten "Platen-Hypothese" sind die rezenten Inseln einzig das Ergebnis von Meeresablagerungen durch die Kräfte von Strömungen, Seegang und Wind. "Geestkerne" wie die Nordfriesischen Inseln besitzen sie nicht (mehr). Soweit vorhanden, wurden solche nacheiszeitlich im jüngeren Atlantikum und im Subboreal von marinen Sedimenten überdeckt. [Quelle: de.wikipedia.org]